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und Mutter dies erſte offenbare Wort ertrugen, das ihnen ihren unausſprechlichen Schmerz klar machte, — es blieb uns Allen unbekannt.
Ich ſaß an Muriel's Bette, als ſie heraufkamen. Unſer Liebling horchte den ſpaßhaften Erzählungen zu, die der Bruder, an ihr Kopfkiſſen gelehnt, auf luſtige Weiſe hervorbrachte. Ein ſüßes Lächeln lag auf ihrem Geſichte und ein roſiger Schein belebte ihre Züge, ſo daß ich hoffte, Urſula werde wenigſtens für den Augenblick die große Veränderung nicht ſo bemerken, welche die letzten Wochen hervorgerufen hatten.
Aber ſie erkannte dennoch Alles! Wer vermöchte wohl eine Mutter zu blenden? Ich ſah ſie im erſten Augenblicke zurückſchrecken, ſich dann mit einem ſtum⸗ men, verzweiflungsvoll flehenden Blicke zu ihrem Manne wenden, als wollte ſie ſagen:„Hilf mir, die Sorge iſt größer als ich ſie zu tragen vermag.“
Muriel, die ihren Schritt hörte, ſtieß in dem Augenblicke einen Freuden⸗Schrei aus:„Mutter! es iſt meine Mutter!“
Dieſe ſchloß ſie an ihr Herz. Muriel vergoß einzelne Thränen der Freude.
Die Mutter konnte nicht weinen und in ihren Worten wußte ſie eine wunderbare Selbſtbeherrſchung zu


