Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
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fern von ihrer kleinen Tochter zu halten und ſo ihre Seele vor der Erkenntniß der Gefahr zu bewahren.

So legte ſich denn die Mutter nach wenigen Wochen hinter auf ihr Schmerzens-Lager und gab der Familie ein anderes Kind, Muriel eine kleine Schweſter.

Dieſe war denn auch die Erſte, der man die Nachricht mittheilte. Der Vater erzählte es ihr, und ſeine natürliche Freude, ſein Dankgefühl war ſo groß, daß alle anderen Gedanken für den Augenblick ver⸗ ſcheucht zu ſein ſchienen.

Nun iſt ſie da, mein Liebling! ſagte er,die kleine Maud iſt angekommen, ich bin nun wirklich reich, ich habe zwei Töchter.

Muriel freut ſich auch, Vater! Aber ſie zeigte ihre Freude in einer wunderbaren ruhigen, nachden⸗ kenden Weiſe, nicht wie ein Kind, ſelbſt anders als ſie ſonſt war.

Woran denkſt Du, mein Lämmchen?

Ich hoffe, daß, wenn auch nun Vater noch eine andere Tochter hat, er dennoch zuweilen an die Aelteſte denken wird.

Sie iſt eiferſüchtig, rief John in einem ſonder⸗ baren Entzücken, das ihn ſtets erfaßte, wenn er eine Schwäche oder einen Fehler an ihr entdeckte, wodurch ſie ihm auf gleicher und ſicherer Stufe mit anderen