Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
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dies Ihr salon à manger? Laden Sie mich nicht zu Mittag ein, ma cousine?

Natürlich, verſicherte die Mutter, obgleich mir vorkam, als wenn ſie die Einladung nachher drücke, wahrſcheinlich in dem Zweifel, ob John ſie gern oder nicht gern ſehen würde. Aber in kleinen wie in großen Dingen hatte ſie das volle Vertrauen, daß der beſte Weg zum Herzen ihres Mannes der ſei, wenn ſie thue, was ihr nach ihrer eigenen Ueber⸗ zeugung recht und gut ſcheine.

So war denn Lady Caroline für dieſen Tag unſer Gaſt, ein ungewohnter Gaſt, aber ſie war ſo liebenswürdig, daß ſie ſich vollkommen wie zu uns gehörig betrachtete. Guy, ſchon von der Wiege an ein vollkommener kleiner Ritter, erklärte ſich zu ihrem Bewunderer und war ihr unzertrennlicher Knappe. Edwin zeigte ihr gleich ſeine Tauben und Walther brachte ihr mit einem ſüßen, blöden Erröthen ein klein Blümchen, und als den größten Beweis ihrer Liebe wollten alle Drei ſie zu dem ſchönen, noch nicht acht Tage alten Kalbe führen.

Lachend folgte ſie den Knaben und erzählte ihnen, wie ſie kürzlich in Sicilien einen acht Tage alten Prinzen geſehen habe, den Sohn von Luuis Philipp, dem jungen Herzoge von Orleans, und der Prinzeſſin Marie Amalie.Und wahrhaftig, Kinder,