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„Mein Mann hat Mr. Brithwood nie Etwas nachgetragen.“
„Das begreife ich, denn ich ventt das eben ſo wenig. Aber ſehen Sie, es iſt Wahl⸗Zeit, und der Earl will gern einen Freund von uns, einen Edelmann, als Wahlprätendenten für Kingswell auf⸗ ſtellen. Mr. Halifax beſitzt ja wohl dort einige kleine Häuſer?“——
„Sie gehören Mr. Fletcher, mein Mann führt nur die Geſchäfte.“
„Still, ſtill!“ rief Lady Caroline,„ich verſtehe Nichts von Geſchäften, ich weiß nur, daß ſie Ihres Mannes bedürfen und deßhalb freundlich mit ihm ſtehen möchten. Iſt das klar genug?“
„Gewiß; aber haben Sie keine Sorge, Mr. Halifar wird niemals Böſes mit Böſem vergelten! Iſt dies auch der Grund Ihres Beſuches, Lady Caroline?“
„Aber, mon Dieu! was würde aus der Welt werden, wenn wir Alles ſo gerade heraus ſagten wie Sie, Miſtreß Urſula!— Und doch iſt es aller⸗ liebſt, namentlich auf dem Lande. Nein, meine beſte Couſine, ich kam— ja ich weiß ſelbſt kaum, weßhalb! Wahrſcheinlich, weil ich Luſt dazu hatte,— die ge⸗ wöhnliche Urſache aller meiner Handlungen. Iſt


