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Endlich gingen Guy, ſein Vater und ſeine Mutter noch allein in die Bibliothek. Gleich darauf kam ſelbſt der Vater zu uns heraus und ſchloß die Thür hinter ſich, damit Niemand Zeuge der letzten Worte war, die zwiſchen Mutter und Sohn fielen. Dieſe überwunden, traten Beide zu gleicher Zeit in die Halle, Beide tapfer und ruhig, und dieſe Ruhe bewahrten ſie ſelbſt bei dem letzten Lebewohl.
So ſandten wir unſern Guy mit zärtlichen Segens⸗Wünſchen fort, fort in die weite, gefahrvolle Welt, allein, ohne Schutz und Schirm, außer(und in dieſer Ausnahme lag allein das Geheimniß unſerer Ruhe) außer der Furcht Gottes, dem Rathe des Vaters und den Gebeten ſeiner Mutter.
Ende des fünften Bandes.
Druck von C. Rveßler in Grimma.


