Teil eines Werkes 
5. Band (1860)
Entstehung
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Stille der Nacht hatten Mann und Frau, Herz um Herz austauſchend, mit einander Rath gepflogen, und vereint ihre Sorge vor dem niedergelegt, der alle Bürden des Lebens erleichtert. Es ſchien wirk⸗ lich, als ſchlage das ihrige nicht mehr ſo ſchwer, und als ob ſie ſelbſt in dieſer ſonderbaren Verwickelung des Geſchickes die Fähigkeit erlangt hätten, geduldig zu warten und auf des Allmächtigen Gnade nicht allein für ſich zu hoffen, ſondern auch für die Kin⸗ der, die er ihnen gegeben hatte.

Als das Frühſtück vorüber war, las John, ſei⸗ ner Gewohnheit gemäß, das Kapitel aus der Bibel und das Gebet vor, dann folgte das Vater unſer, und indem es ein Jeder trotz der ſtreitenden Gefühle in alter Gewohnheit nachſprach, wurden die Seelen ſanfter und ſtiller.

Ich glaube, daß ſelbſt nach Jahren wir uns Alle noch dieſes S und der Bibelſtelle erin⸗ nerten.

Als die Andacht e war, traten uns frei⸗ lich die irdiſchen Sorgen von Neuem näher.

Nichts ſchien ſeinen natürlichen Weg zu gehen. Wir ſtanden zu Zweien und Dreien zuſammen, un⸗ ſicher, was wir beginnen ſollten. Guy ging allein auf und nieder. Seine Mutter frug ihn, da ſein Fuß jo viel beſſer zu ſein ſchien, ob er nicht wie