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ſollen, allein dazuſtehen, wo Jeder ſeine eigene Bürde für ſich tragen und ſein eigenthümliches Geſchick gut oder ſchlecht, aber allein in ſich verarbeiten muß! Wenn dem zärtlichſten und edelſten Vater nichts An⸗ deres zu thun übrig bleibt als mit ausgeſtreckten Armen in des Kindes Nähe zu bleiben, damit dies die Stütze ergreifen kann, wenn es ihrer bedarf, ge⸗ wiß, dort Theilnahme, Troſt und Liebe zu finden.
Hätte ſich dieſer Vater nun ſein Lebelang allein auf eine einſame Stufe des väterlichen Stolzes und der väterlichen Würde geſtellt, wäre er nie der Freund, Rathgeber und Vertraute ſeiner Söhne geweſen, wie
groß wäre dann ſein Unglück geweſen!
Wir wußten es Beide wohl, nur zu wohl, daß, wenn es Etwas giebt, was einen Jüngling in's Verderben führen, zur Verzweiflung bringen kann, die Thür hinter ihm verſchließt, um ſie Andern zu öff⸗ nen, die leicht der Eingang zur Hölle werden kann, ſo iſt es eine Vereitlung von Hoffnungen, wie der arme arme Guy ſie erfahren hatte. 4 edein Vater erkannte das Alles, ſah es klarer und trüber als die Mutter es zu beurtheilen ver⸗ mochte. Und doch, als ſie ganz ſpät, dem Tagesan⸗ bruche nahe, zu uns mit der Rachricht eintrat, daß Guy ſich beruhigt habe, ja in dieſem Augenblick ſanft wie ein Kind ſchlafe, war ihr Mann im Stande,


