Teil eines Werkes 
5. Band (1860)
Entstehung
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* und doch durch eine Familien⸗Aehnlichkeit ſich aus⸗ zeichnenden Geſichter blicken können, ohne zu empfin⸗ den, welche tiefe achtungsvolle Liebe in dieſer Ju⸗ gend für den Vater lebte.

Ja, nach der ernſteſten Ueberlegung dieſer An⸗ gelegenheit und mancher Berathung mit Eurer Mut⸗ ter hier, fürchte ich, daß wir Longfield verlaſſen müſſen.

Das glaube ich auch, verſicherte Miß Maud von ihrer Fußbank aus, wo ſie ſaß, und dieſe Be⸗ kräftigung, die ſie ſo gewichtig ausſprach, verwan⸗ delte unſere ernſte Stimmung in ein herzliches Lachen, von dem ſelbſt die Mutter ſich nicht ausſchließen konnte. Dann ihre Arbeit bei Seite ſchiebend, ſo wie den trüben Ausdruck überwindend, mit dem ſie während des ganzen Geſpräches darüber gebeugt ſaß, rückte ſie ihren Stuhl näher zu ihrem Manne heran, legte ihre Hand in die ſeinige und bald ruhte auch ihr Haupt an ſeiner Schulter. Worauf Guy, der bis dahin den Ausdruck ſeiner Mutter ängſtlich bewacht hatte, im Zweifel, ob ſie für oder gegen den Plan ſeines Vaters ſtimme, und davon auch ſeine Anſicht abhängig zu machen ſchien, nun ebenfalls dem Geſpräche eine ungetheilte, ja zufriedene Auf⸗ merkſamkeit ſchenkte.