ernſt.„Ich hoffe, wir bleiben hier bis zu unſerem Lebensende. Möchteſt Du es nicht auch, John?“ Er zögerte etwas mit ſeiner Antwort und ſagte
dann:„Ja, ich wünſchte es ebenfalls, doch bin ich
nicht ſicher in mir, ob es Recht wäre.“
Wir wollen dieſe Frage nicht wieder aufneh⸗ men, erwiderte die Mutter verſtimmt.„Ich dachte, wir wären Alle darüber einig, daß das kleine Long⸗ field tauſend Mal angenehmer und hübſcher iſt als Beechwood, ſo groß es auch ſein mag. Aber John glaubt, nie genug für die Leute in Enderly thun zu können.“.
„Das nicht allein, meine Liebe, es ſind noch andere Gründe, die damit zuſammenhängen. Weißt Du wohl, Phineas,“ fuhr er nachdenkend fort, in⸗ dem er den Sonnenuntergang über dem Berge von Leckington betrachtete,„oft denke ich, mein Leben iſt zu gemächlich und ruhig, und ich bin eigentlich kein guter Verwalter des Reichthums, der ſich ſo ſchnell vermehrt hat. Ein bei funfzig Jahren ſo geſegneter Mann wie ich müßte etwas wirklich Großes und Nützliches für die Welt thun, und ich bin erſt fünf⸗ undvierzig! Früher träumte ich, Wunder wie große Dinge ich bei fünfundvierzig Jahren geleiſtet haben
müßte,— aber nach und nach wird dieſer Wunſch
matter!“


