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ihm keine Furcht einflößte. Und als wir jetzt ſo zuſammenſaßen, ging Etwas von ſeinem Geiſte auf den meinigen über; ich fühlte, wie klein die Spanne Zeit zwiſchen dem ſterblichen und unſterblichen Leben ſei, wie in Wahrheit Beide nur Eins in Gott ſind.
„H!“ ſagte er,„das iſt es gerade, was ich
meine. Es liegt für mich immer etwas Unchriſtliches
in einer beſonderen Vorbereitung zum Tode, wovon die Leute reden, als ob wir uns nicht immer, im Fleiſch oder ohne daſſelbe, in der Allgegenwart des Vaters befänden, und mag der Meiſter kommen, wann er will, ſo ſoll Er uns immer wachend finden. Er⸗ innerſt Du Dich wohl, mir das eines Tages geſagt zu haben?“
„Ach jener Tag!“
„Thut Dir mein Geſpräch wehe? Dann will ich nicht weiter reden.“
„Nein, fahre fort.“
„Das iſt Recht. Ich glaube, dieſer Anfall iſt etwas ſchlimmer geweſen als der letzte, ſo daß ich ihn erwähnen muß. Es iſt mir ein großer Troſt,
mit Dir darüber zu ſprechen, ein großer Troſt,
Phincas. Erinnere Dich immer daran.“ Und ich habe das in mir bewahrt.


