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„Nein, mein liebſtes Herz, nein.“
Alſo mußte Etwas geſchehen ſein, dem nicht mehr abzuhelfen war; Etwas, das zugleich der Ver⸗ gangenheit ſchon angehörte und unverbeſſerlich ſein mußte; Etwas, das er wenigſtens für einige Stunden ſeinen andern Kindern gern verbergen wollte, um ihnen nicht die Heiterkeit dieſes Tages zu ſtören, dem kein Zweiter ſo folgen konnte, dieſer glücklichſte ihres Lebens, dieſer Hochzeits⸗Tag Edwin's und Louiſens.
So ſaß er geſammelt an der Hochzeits⸗Tafel, trank die Geſundheit der Reuvermählten und gab ihnen ſeinen Segen. Endlich ſchickte er ſie fort, lächelnd und traurig zu gleicher Zeit, wie es die hergebrachte Pflicht von einem jungen Paare bei ihrer Abreiſe erheiſcht. Edwin zögerte einen Augenblick an dem Wagen⸗Tritte, wandte ſich noch einmal, um ſeine Mutter zu umarmen, und flüſterte ihr zu „Verſichere Guy meiner Liebe.“
„Es erinnert zu ſehr an Guy's Abreiſe,“ ſagte die Mutter, ſchnell die Thränen abtrocknend, die ihr aus den Augen ſtürzten und über ihr ſanft kächelndes Antlitz hinabrollten. Sie hatte nie bis zu dieſem Augenblicke von dem traurigen Tage geſprochen.


