Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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trifft,“— er ſah betrübt auf die Seinige, leicht und abgetragen, wie ſie war, ſelbſt hier und da nicht ohne Löcher, wo die kräftigen Muskeln des ſtarken, ſchnellwachſenden Knaben ſich Platz machten.—„Ich fürchte, ſie würde ſich darüber grämen,— das iſt am Ende Alles!— Sie hielt mich immer ſo ſauber.“

In dem Tone, wie er von ihr ſprach, mußte er ſeine Mutter meinen. Hierin hatte das Waiſenkind einen Vorzug im Vergleiche zu mir. Ich erinnerte mich der Meinigen nicht.

„Kommen Sie!“ rief ich, denn ich hatte mein Herz ermuthigt und fürchtete keine abſchlägige Ant⸗ wort von meinem Vater.„Kommen Sie und ſeien Sie fröhlich. Wer weiß, wie Alles kommt.“

„O ja, Etwas muß immer kommen; ich bin auch nicht ängſtlich!“ Er warf ſeine Locken zurück und blickte lächelnd aus dem Fenſter in den blauen Himmel; dies feſte, muthige, ehrliche Lächeln, das dem Geſchicke in jeglicher Geſtalt zu begegnen vermag und das ſelbſt den Verlaſſenen ſanft muthigt und ſeine Stimmung erhöht!—

„John, wiſſen Sie wohl, daß Sie einem mei⸗ ner jugendlichen Helden ſehr gleichen— dem Dick Whittington? Haben Sie je von ihm gehört?“ „Nein.“

„Kommen Sie mit mir in den Garten!“— denn