Teil eines Werkes 
1. Band (1866)
Entstehung
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menier ſeinen Dank ausſprechen. Dann ſetzte ſich der Zug in Bewegung. Die Diener trugen Mary's Pa⸗ lankin.

Mr. Hywell wich nicht von der Seite ſeiner Toch⸗ ter. Sein Geſicht wurde ernſter und ernſter. Oft ſchlug er die Vorhänge des Palankins zurück und ſchaute lange in das Innere deſſelben. Endlich rief er Edmund und George.

Rathen Sie mir, um Gotteswillen, was ſoll ich thun? ſagte er leiſe.Sehen Sie dieſes Antlitz!

Und er ſchlug mit zitternder Hand den Vorhang zurück. Edmund Wiedenburg und George erblickten Mary, die im Fieberkrampf ſich an die Pfoſten des Palankins klammerte. Der Vater ließ den Vorhang fallen.

Hier iſt Hülfe nöthig, ſchnelle Hülfe! ſagte Mr. Hywell tonlos.Das Schlimmſte iſt eingetreten. Das iſt keine Schwäche, keine Aufregung mehr, das iſt Krank heit, ſchwere Krankheit, Fieber, vielleicht ein tödtli⸗ ches, vielleicht Nervenfieber!

Wiedenburg ließ den Zug halten. Der Armenier mußte zwiſchen ihm und Tanlik⸗Aga verhandeln. Baja⸗ zid, die einzige Stadt, in welcher Hülfe möglich war lag noch Tagereiſen entfernt. Und wer konnte wiſſen,

ob dort nicht ſchon wieder der Kampf entbrannt war,