Teil eines Werkes 
1. Band (1866)
Entstehung
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„Willkommen dann!“ antwortete Wiedenburg, ihm die Hand reichend.„Sie wollen Nachrichten über Mr. Hywell hören. Er iſt noch nicht angekommen, auch ver⸗ muthe ich, daß er vielleicht nicht ſeinen Weg über Sinope nimmt. Aber ich will Ihnen die Briefe Mr. Hywell's zeigen. Kommen Sie mit mir!“

George folgte dem Deutſchen nach deſſen Wohn⸗ zimmer und fragte im Gehen nach dem Schickſal, das der Stadt bevorſtehe.

„Nun, das Schlimmſte ſcheint vorüber“, antwortete Wiedenburg.„Freilich, viel ſchlimmer für die Türken konnte es nicht werden! Indeſſen wäre eine Plünde⸗ rung der Stadt doch immer ein trauriges Nachſpiel zu dieſem gräßlichen Ereigniß geweſen. Die Flotte iſt ver⸗ nichtet, vier⸗ bis fünftauſend Türken ſind getödtet, einige hundert gefangen. Ueber das Schickſal der beiden Ad⸗ mirale, Huſſein⸗ und Osman⸗Paſcha's, wiſſen wir noch nichts Genaues. Admiral Nachimow hat dem öſterreichi⸗ ſchen Conſul angezeigt, daß er das Privateigenthum reſpectiren wolle und daß die Feuersbrunſt in der Stadt nicht von ihm beabſichtigt worden ſei. Um ſo mehr haben wir eine Plünderung von ſeiten der Türken zu fürchten; der Pöbel benutzt ja gern derartige Gelegen⸗ heiten, um ſich für die überſtandene Angſt durch Greuel⸗ thaten an Unſchuldigen zu entſchädigen. Schon bedroht