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Die Stadt brannte und bot ein Bild voll Schrecken. George und Johnny ſchritten langſam vorwärts, denn die Straßen waren angefüllt mit fliehenden türkiſchen Soldaten und Einwohnern, die in den Bergen Schutz vor der erwarteten Landung ruſſiſcher Truppen ſuchten. Je mehr die Beiden ſich demjenigen Theile der Stadt näherten, der am meiſten von den Kanonenkugeln ge⸗ litten, deſto gräßlicher wurde der Anblick. Todte und Verwundete lagen auf der Straße. Niemand kümmerte ſich in dem allgemeinen Schrecken um ſie. Aus zerſtör⸗ ten Häuſern brachen die Flammen hervor; über einem großen Theile der Stadt ſchwebte eine einzige Glut⸗ und Rauchmaſſe. Das Wimmern der Verwundeten, das Geſchrei der Weiber und Kinder zerriß das Herz. Johnny's Geſicht war ſehr finſter geworden; George, an den An⸗ blick des Todes nicht gewöhnt, mußte oft entſetzt den Blick abwenden und ſtill ſtehen, um ſich ſammeln und dann raſcher weiter eilen zu können.
Endlich gelangten ſie in einen Theil der Stadt, der wegen ſeiner höhern Lage weniger gelitten zu haben ſchien Aber auch hier ſahen ſie Trümmer und gräßlich verſtümmelte Leichen von den in die Luft geſprengten Schiffen. Ermüdet ſank George auf eine ſteinerne Bank vor einem anſcheinend verlaſſenen Hauſe. „Es würde vergebens ſein, jetzt zu fragen!“ ſagte 2*


