Teil eines Werkes 
1. Band (1866)
Entstehung
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Daſſelbe Dröhnen drang herüber, diesmal lau⸗ ter nicht lange, und ein drittes Dröhnen folgte, und nun rollte der Donner ununterbrochen fort, wie aus tau⸗ ſend Feuerſchlünden. Die Türken hatten die Segel ein⸗ gezogen und lauſchten beklommen. Johnnh nickte zufrie⸗ den mit dem Kopfe.

Gute Breitſeiten! ſagte er vor ſich hin.Wünſchte, unſere Dreidecker, die da faul im Bosporus liegen, möch⸗ ten endlich auch einmal die Mäuler aufthun! Schaut!

Ein Segel hob ſich über die Wellen empor, ein Boot flog ganz in der Nähe vorbei. Die Türken riefen es an; Antwort erſchallte herüber. George, deſſen Ge⸗ ſicht bleich geworden wie der Tod, fragte, ob man etwas verſtanden und erfahren. Die Türken antworte⸗ ten, daß eine große ruſſiſche Flotte die türkiſche Flotten⸗ abtheilung auf der Rhede von Sinope angegriffen, und gurgelten ein Allah! über das andere, fluchend und be⸗ tend. Inzwiſchen lichtete ſich der Nebel ein wenig. Vielleicht zerriß ihn der Donner der Kanonen, der grau⸗ ſenerregend herüberdröhnte. Die Küſte wurde ſichtbar.

Können wir nicht hier landen? rief George.Ich will hinein nach Sinope. Oder ſetzt mich und meinen Begleiter allein ans Land und kreuzt, bis Ihr eine Gelegenheit findet, irgendwo anzulegen. O Johnny, fuhr er auf Engliſch fort,wenn die Ruſſen die Stadt