Teil eines Werkes 
5. Band (1868)
Entstehung
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genug. Außerdem fühle ich mich ein wenig erſchöpft. Als Duna⸗Sahib mich heute zwang, ein Pferd zu be⸗ ſteigen und ihm zu folgen, hielt ich mich für verloren, und das hat mich mit einem Schrecken erfüllt, den ich jetzt noch empfinde.“

„Wohlan denn, mein lieber Freund“ ſagte Clara, „ſo laſſen Sie mich Ihnen vor allen Dingen mit⸗ theilen, daß meine Mutter Ihrer ſtets mit der zärt⸗ lichſten Theilnahme, ja, ich kann wohl ſagen, Liebe gedacht hat. Ich würde keinen treuern Freund finden als Sie, wiederholte ſie mir oft; ſie würde ruhig ſterben, wenn ſie wüßte, daß Sie in der Nähe ſeien. Dieſelbe Neigung empfand ſie für Adora. Und in der That ſind Sie beide, auf die meine Mutter ein ſo großes Vertrauen ſetzte, diejenigen geweſen, die mir in den beiden verzweifeltſten Lagen meines Lebens die heißerſehnte Rettung gebracht haben. Meine Lage in Gheria kennen Sie. Jahrelang, bis zum Anfang des Jahres 1755, blieb ſie unverändert. Adora hätte das Felſenneſt längſt verlaſſen können; es war auch für ſie ſo gut wie ein Gefängniß. Aber ſie that es nicht um meinetwillen. Sie ſagte, daß ich, ſolange ich nicht erwachſen ſei, in Gheria beſſer und ſicherer als an⸗ derswo wohne, und wahrſcheinlich hat ſie Recht gehabt Im Uebrigen wollte mir Angria allen Ernſtes die Ehre

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