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durch einheimiſche und fremde Tyrannen in Sklaverei und Armuth erhalten worden. Nicht den zwanzigſten Theil ſeiner Einkünfte behielt der Bauer für ſich. Man ließ ihm eben nur ſo viel, um ihn vor dem Ver⸗ hungern zu ſchützen. Und doch war es ein kräftiger, ja kriegeriſcher Menſchenſchlag. Die muskulöſen Män⸗ nergeſtalten mit ihren ſchwarzen Bärten ſchritten ſtatt⸗ lich, ſelbſt imponirend einher, das breite Schwert an der Seite und den eiſernen Schild auf dem Rücken. Man hätte in wenigen Stunden aus ihnen eine Armee bilden können. Dann aber wäre es vor allen Dingen nöthig geweſen, ihnen erſt wieder das Bewußtſein ihrer Würde und Kraft einzuflößen. Jetzt entarteten ſie unter der Tyrannei unzähliger kleiner Statthalter und Unterſtatthalter, von denen jeder ſeinen Zehnten nahm. Und was die weltliche Gewalt ihnen ließ, entwand ihnen die geiſtliche. Zu Tauſenden zogen die Prieſter und Bettelmönche durch dieſes Land, dem armen Bauer
im Namen Gottes die letzte Schüſſel Reis nehmend. Was hätte aus dieſem Lande werden können, wenn ein
Mann wie Clive es beherrſchte! Will mußte immer wieder daran denken. Ja, für dieſen unruhigen Geiſt wäre es eine würdige Aufgabe geweſen, das herrliche, aber verkommene Land in ein glückliches und ſtarkes Reich umzuſchaffen! Daß es eine Wohlthat für
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