Teil eines Werkes 
4. Band (1868)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

digkeit und kindliche Ehrfurcht verſöhnten ihn mit mei⸗ nemunüberlegten Schritt Dagegen hatte ich die Genugthuung, meine gute Mutter ganz im Einverſtänd⸗ niß mit mir zu wiſſen. Sie liebte Jane wie ihre Tochter.

In London richteten wir uns auf ziemlich glän⸗ zendem Fuße ein. Die Compagnie bezahlte mir be⸗ deutende Summen, und das Geld in den Kaſten zu legen iſt nicht meine Liebhaberei. Ich fürchte mich durchaus nicht davor, wieder arm zu ſein, ſeit ich weiß, daß ich die Fähigkeiten habe, mir auch in der Armuth einen geachteten Namen zu machen. Manche Leute mögen das leichtſinnig nennen, aber ich halte das Geld nicht für Zweck, ſondern Mittel. Und warum ſollte ich Jane und mir nicht ein angenehmes Leben bereiten? Jane liebt zwar den Aufwand nicht, findet ſich aber leicht in jede Lage, auch in den Glanz. Wir machten alſo in London ein Haus, und wenn es mir eine Ge⸗ nugthuung geweſen wäre, manchen Lord, dem ſeine Ausgaben ſtreng vorgeſchrieben ſind, durch meinen Auf⸗ wand zu verdunkeln, ſo hätte ich mir dieſe Genug⸗ thuung täglich verſchaffen können.

Indeſſen dieſes Leben wurde mir bald langweilig. Adelsſtolze Lords, reiche Kaufleute zu ſehen, von Stamm⸗ bäumen und Geſchäften zu hören, ſich bei überreichen