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Wünſche ausfüllt. Es wäre ja traurig und auch ich müßte unſer Geſchlecht verachten, wenn nicht unter zehn Mädchen neun ſo dächten wie ich, vielleicht vor⸗ ſichtig in der Wahl, aber entſchloſſen, das einmal hin⸗ gegebene Herz in Leid und Freud' treu dem Manne zu bewahren.“
Miß Maskelyne ſprach etwas lebhaft, denn ſie führte die Vertheidigung ihres Geſchlechts, aber ſonſt ganz harmlos, als ſpräche ſie zu einem alten Bekannten oder ältern Manne. Sie waren dabei bis an den Rand des Parkes gekommen, den eine Reihe von farbigen Papierlaternen, nach chineſiſcher Sitte, einfaßte, die nur wenig Licht verbreiteten. Beide wandten ſich zu gleicher Zeit wieder dem Hauſe zu. Clive ſtand ſtill.
„Miß Jane“ ſagte er mit etwas gepreßter Stimme, „beantworten Sie mir offen eine Frage!“
„Gewiß! Sehr gern!“ ſagte Miß Maskelyne und ſah ihn etwas verwundert an, denn er hatte ſie bei ihrem Vornamen genannt, eine Vertraulichkeit, durch die ſich das einfache Mädchen jedoch eher geſchmeichelt als verletzt fühlte.
„Haben Sie Ihr Herz bereits einem Manne ge⸗ ſchenkt?“ fuhr Clive fort.
MWiß Maskelyne ſah ihn überraſcht an. Der Grund zu ſeiner Frage konnte ein ſo verſchiedener ſein,
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