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Waͤhler der Provinzen, dieſe jedoch ſodann die Stellvertreter der Nation. Die weitern Paragra⸗ phe des Kapitel V. enthalten die Beſtimmungen der Wahlart und die Eigenſchaften der Waͤhler und Gewaͤhlten.
Tit. V. handelt in 8 Kapiteln von dem Koͤ⸗ nige und der leitenden Gewalt, und der Art und Weiſe der Ausuͤbung derſelben; ferner von der voll⸗ ziehenden Gewalt. Ihr Haupt iſt ebenfalls der Koͤnig; ſeine Organe ſind die Staatsminiſterien; ſeine Befugniſſe: die Kortes einzuberufen, die Bi⸗ ſchoͤfe, Benefiziaten, Civil- und politiſchen Behoͤr⸗ den, die Befehlshaber der Land⸗ und Seemacht, die Geſandten, die diplomatiſchen Agenten und Handelskonſuln zu ernennen; außer dieſem, die Un⸗ terhandlungen mit fremden Nationen zu leiten, Schutz⸗ und Trutzbuͤndniſſe, Subſidien und Han⸗ delsvertraͤge abzuſchließen, Krieg zu erklaͤren, und Frieden zu ſchließen, Naturaliſationsbriefe zu er⸗
theilen, Titel, Ehren, militariſche Orden und Aus⸗
zeichnungen zu ertheilen, die Dekrete, Vollmachten und Vorſchriften, welche auf genaue Vollſtreckung der Geſetze Bezug haben, auszufertigen, die von den Kortes angewieſenen Gelder den verſchiedenen Zweigen der Staatsverwaltung zuzuweiſen, den Verordnungen der Konzilien, den Hirtenbriefen und geiſtlichen Konkordaten, nach vorheriger Zuſtim⸗ mung der Kortes, die Genehmigung zu ertheilen oder zu verſagen; endlich fuͤr Aufrechthaltung der innern Ruhe des Staates und der Konſtitution alle moͤgliche Sorge zu tragen. Der Koͤnig kann, ohne


