ſolche nicht ihren eigenen Vortheilen und Leiden⸗ ſchaften zuſagen.
Noch merkwuͤrdiger aber war die Sprache, in welcher der Staatsſekretaͤr der auswaͤrtigen An⸗ gelegenheiten, Herr George Canning, an eben dieſem Tage das Unterhaus einlud, der Botſchaft des Koͤniges zu willfahren und die traktatenmaͤßige Unterſtuͤtzung nach Portugal zu verwilligen. Seit den Tagen des unſterblichen Pitt hatte kein Mi⸗ niſter mit ſolcher Kraft, Klarheit, Ueberzeugung und Freimuͤthigkeit wieder geredet: von den wah⸗ ren Nationalintereſſen Englands, und von den Pflichten, welche die National⸗Ehre und die Na⸗ tional⸗Treue, hinſichtlich der auswaͤrtigen Verhaͤlt⸗ niſſe, zumal aber zur Krone Portugal, auferleg⸗ ten,— wie Herr Canning. Er ging die ganze Geſchichte der Vertraͤge mit dieſer letztern durch, und zeigte, wie die Freundſchaft mit Portugal alle großen Kaͤmpfe uͤberlebt, wie ſie aͤlter ſey, als die Eypoche, deren jetzt erwaͤhnt werde, wie ſie indeß ihre groͤßte Staͤrke dann erhalten, als die Dyna⸗ ſtie Braganza den portugieſiſchen Thron beſtiegen und durch die Huͤlfe von Großbritannien an die Spitze einer unabhaͤngigen Monarchie geſtellt wor⸗ den. Bei allen Schwierigkeiten, die ſich auch fer⸗ ner gezeigt, wurde die Verbindung zwiſchen beiden Reichen fortgeſetzt, erneuert und aufrecht erhalten; man beharrte auf ihr in Zeiten, wo die Treue an⸗ derer Allianzen vielfach erſchuͤttert worden; ſie wurde verfochten auf jenen Feldern des Blutes und Ruhmes, welche unter die glaͤnzendſten Par⸗ tien der Geſchichte Englands gezaͤhlt werden. Eng⸗


