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und verrathenen Spanier, 4000 Mann ſtark, aller feſten Plaͤtze in der Landſchaft Entre Duero e Minho, wäͤhrend eine andere von 20,000 Mann aus Kadir, zum Schutze der Kuͤſten Algarbiens und Unter⸗Alemtejo's, im Intereſſe des Kaiſers Napoleon und des Koͤniges Dom Carlos W., ſich in Bewegung ſetzen ſollten. Die Ueberziehung des Landes Portugal war beinahe vollendet und ſomit empfing die berufene Phraſe:„die Dynaſtie Bra⸗ ganza hat aufgehoͤrt zu regieren, und Portugal iſt unter den allmachtigen Schutz des Kaiſers der Fran⸗ zoſen geſtellt!“— ihre ganze furchtbare Bedeutung. Der Großinquiſitor und der Kardinal⸗ Patriarch erließen hierzu, durch Gewalt beſtimmt, wortreiche Aufruſe, im Style der franzoͤſiſchen Buͤlletins, an die Nation, darin dieſelbe zu willigem Gehorſam unter die Befehle des Obergenerals, im Namen der Religion, vermahnt und an das ungewoͤhnliche Gluͤck, in Folge des vor ſich gegangenen Hertſcher⸗ wechſels, erinnert wurde. Allein man ſah nur die franzoſiſchen Bajonnette, unter welchen dieſe Spra⸗ che geredet wurde, und wuͤrdigte leicht ihren In⸗ halt. Die Gewalt machte den Widerſtand des Poͤbels verſtummen; die Eitelkeit, welche man ge⸗ hoͤrig zu kirren verſtand, entwaffnete jenen der Großen oder wenigſtens einen Theil derſelben, und der Moniteur verkuͤndete mit vieler Naivetaͤt die innige Uebereinſtimmung der portugieſiſchen Nation mit dem, was fuͤr ſie, durch die Sorgfalt des Kaiſers, ſo eben geſchehen ſey.
Der Obergeneral Junot, nachdem er von der Reſignation des Volkes ſich uͤberzeugt hatte, fuͤhrte


