keinesweges zu ſeinen Freunden gehoͤrten. Portugal ronnte mithin von Gluͤck noch reden, als ihm, ge⸗ gen wenige leichte Opfer, ein leidlicher Friede gebo⸗ ten ward. Es ſollte aller Theilnahme an den Un⸗ ternehmungen der Koalition wider die Republik der Neufranken entſagen und einen Botſchafter an das Direktorium abſenden. Eben ſo ſollten auch große Geldſummen im Geheim herbeigeſchafft werden, eine Bedingung, ohne die man zu jenen Tagen nur ſchwer von den Franzoſen loskam.
Leider hintertrieb die mit der Unterhandlung unzufriedene engliſche Partei zu Lisboa die Beſtaͤti⸗ gung des Vertrages; und als nach einiger Zeit die⸗ ſelbe auch beſchwichtigt worden war, zeigte auf ein⸗ mal das franzoͤſiſche Direktorium ſich ſproͤde. Die
neuen Unterhandlungen zerſchlugen ſich; das Miß⸗ geſchick, welches bald darauf die Franzoſen eine Zeit lang an verſchiedenen Punkten traf, erhoͤhte das Selbſtvertrauen der Portugieſen auf ihre Kraͤfte wieder. Sie vereinigten ihre Flagge mit der brit⸗ tiſchen, und kreuzten gemeinſam mit den Englaͤn⸗ dern vor Maltha und Alexandrien. Mit Rußland wurde ebenfalls ein Schutz und Trutzbuͤndniß ge⸗ ſchloſſen.
Allein trotz dieſer ungewöhnlichen Energie in politiſchen Angelegenheiten, fuͤhlte das Volk ſich gerade nicht in der behaglichſten Lage und in der freundlichſten Stimmung. Der Krieg hatte, die ungewoͤhnlichen Opfer abgerechnet, dem Handels⸗ ſtande allein ſchon durch die franzoſiſchen Freibeuter zur See fuͤr viele Millionen Werthes geſchadet. Der Verkehr mit Braſilien war ſo gut als aufge


