Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1827)
Entstehung
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kleidete, wurden mit in den neuen Verſchwoͤrungs⸗ prozeß gezogen; doch blieb es dießmal bei Verwei⸗ ſungen oder Abſetzungen.

Der Graf von Heyras hatte durch den ver⸗ nichtenden Schlag, den er gegen die Jeſuiten aus⸗ gefuͤhrt, durch den feſten Sinn, mit welchem er den Anmaßungen des paͤpſtlichen Stuhles begeg⸗ net war, und ſelbſt durch die kuͤhne Maßregel, die er wider den Nunzius ſich erlaubt, die allgemeine Achtung Europa's vor ſich und dem portugieſiſchen Hofe noch vergroͤßert. Großbritannien trug keine Scheu, das ſeinem Verbuͤndeten, durch Verbren⸗ nung mehrerer Schiffe, an der Kuͤſte von Lagos

widerfahrene Unrecht durch ſeinen Geſandten, bei

einer feierlichen Audienz, foͤrmlich abbitten zu laſ⸗ ſen. Die Umtriebe der Prieſterpartei und die Ver⸗ ſuche, das gegenwaͤrtige Miniſterium durch ver⸗ laͤumderiſche Flugſchriften in der oͤffentlichen Mei⸗ nung zu untergraben, ſuchte Carvalho durch ein zeitliches Verbot auslaͤndiſcher Buͤcher zu verei⸗ teln; doch geſchah hierdurch weniger dem geiſtigen, als dem kaufmaͤnniſchen Verkehre Eintrag, indem Portugal bereits mit den vorzuͤglichſten Werken des Auslandes, zumal aber mit den fuͤr Hierar⸗ chie und Abſolutismus ſo gefaͤhrlichen Schriften der franzoͤſiſchen Philoſophen und Dichter, ange⸗ fuͤllt, und Carvalho ſelbſt in mehreren derſelben ein Gegenſtand der Bewunderung war.

Waͤhrend er uͤbrigens auf verſchiedene Weiſe das europaͤiſche Publikum uͤber den ſteigenden Flor Portugals und die wahre Lage dieſes Landes auf⸗ zuklaͤren bemuͤht war, vergaß er nicht, fortwaͤh⸗