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dem Palaſte der Familie Tavora nach Belem zuruͤck von einem froͤhlichen Feſte, das die Familie veranſtaltet hatte. Ploͤtzlich ſchoſſen drei mit Mus⸗ keten bewaffnete Maͤnner zu Pferde nach dem koͤ⸗ niglichen Wagen; da jedoch der Fuͤrſt gleich nach dem erſten Schuſſe, der dem Kutſcher gegolten, ſich auf den Boden der Kaleſche buͤckte, ſo entging er der augenſcheinlichen Lebensgefahr, indem die bei⸗ den folgenden Schuͤſſe mit gehacktem Eiſen uͤber ihn wegfuhren und bloß den obern Theil des Armes ihm zerſchmetterten, mit welchem er in der Angſt des Herzens unvorſichtig den Seitengriff feſtgehalten hatte. Das Dunkel der Nacht ſchuͤtzte die Flucht der Meuchelmoͤrder; der Koͤnig wurde unterweges, auf dem Schloſſe des Marquis von Angeja, verbun⸗ den, und von da nach Belem gebracht, wo er drei Monate einſam zubrachte, und wohin keiner Seele (mit Ausnahme ſeiner Familie, und auch dieſer nur hei verhuͤllten Fenſtern) der Zutritt geſtattet wurde. Die Beweggruͤnde zu dieſer That werden von den verſchiedenen Parteien verſchieden angegeben: waͤhrend Einige darin eine von den Tavora's an dem Koͤnige genommene Rache fuͤr das unerlaubte Verhaͤltniß mit der jungen und ſchoͤnen Graͤfin des Hauſes erblickten, oder auch glaubten, es habe der Graͤfin ſelbſt gegolten, auf daß der Gegenſtand und die Veranlaſſung der, dem ſtolzen Hauſe zugefuͤgten, Schmach aus dem Wege geraͤumt wurde; behaup⸗ teten Andere, die Schuͤſſe ſeyen dem koͤniglichen Kammerdiener Texeira, oder dem verhaßten Mini⸗ ſter zugedacht geweſen. Tiefer Blickende erſahen aber in dem Ereigniſſe ein hochverraͤtheriſches Wagniß


