Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1827)
Entstehung
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that, veranſtaltete man, zu Befeſtigung des freund⸗ ſchaftlichen Verhaͤltniſſes zwiſchen beiden Maͤchten, eine Wechſelheirath einerſeits zwiſchen dem Prinzen von Braſilien, Dom Joſe Manoel und der Infantin Maria Vittoria von Spanien; ſodann aber andrerſeits zwiſchen dem Prinzen von Aſturien und der Prinzeſſin Maria Barbara von Portugal. Beide Verbindungen wurden mit aller erdenklichen Pracht gefeiert. 1725 Eine Kardinalsernennung, woruͤber der Koͤnig und der Pavſt(Klemens Kl., ſo wie ſeine beiden Nachfolger Innozenz KIII. und Benedikt XIII.) verſchieden dachten, verwickelte D. Joào in unan⸗ genehme Eroͤrterungen, die jedoch unter Kle⸗ mens XII. ihr gluͤckliches Ende nahmen; von ern⸗ ſterer Natur und wichtigeren Folgen ward eine Fehde des portugieſiſchen Geſandten Belmonte zu Ma⸗ drid, das Aſylrecht betreffend, welche durch eben ſo eigenmaͤchtige Einmiſchung jenes Diplomaten in die Landesrechte und Landesgerichtsbarkeit als durch willkuͤrliche Genugthuung, die der ſpaniſche Pre⸗ mierminiſter, und der Konig D. Joäo, gegenſeitig auf Koſten des Geſandten⸗Rechtes nahmen, ver⸗ anlaßt wurde. Der Zwiſt verwandelte ſich, durch die Bitterkeit der Verhandlung, in foͤrmliche Feind⸗ ſeligkeit; Portugal machte die alten Buͤnde mit Großbritannien geltend und begehrte deſſen Bei⸗ ſtand. In der That erſchien eine engliſche Flotte im Tajo, beſtehend in 25 Kriegsfahrzeugen, zum Schutze von Liſſabon. Doch wurde durch Groß⸗ britannien ſelbſt und durch Frankreich, welchen ein Krieg von dieſer Seite nicht in ihren politiſchen