Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1827)
Entstehung
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nungslos die alten Volksfreiheiten vernichtet und die

heiligſten Privatrechte gekraͤnkt hatte.

Inzwiſchen feierte das Mutterland mit allge⸗ meinem Jubel den Sieg der Revolution. Am 6. Dezember ſchon traf D. Joao in der Hauptſtadt ein, und wurde mit einer Begeiſterung empfangen, wel⸗ che ſelbſt die noch anweſenden Spanier ergriff, und den großen Unterſchied zwiſchen einem eingeborenen, vom Volke ſelbſt gewaͤhlten und geliebten Herr⸗ ſcher, und dem fremden Eindringlinge, den es nicht kennt noch liebt, ſehr deutlich zeigte. Alle Großen, Raͤthe und Abgeordnete ſammelten ſich nach und nach, und brachten ihre Huldigungen zu den Fuͤßen der Majeſtaͤt. Am 15. verkuͤndete der Koͤnig feier⸗ lich ſeine Beſitznahme des Thrones von Portugal, Algarbien und Indien, und berief, den Geſetzen gemaͤß, die Stellvertreter der Nation zu einem außerordentlichen Reichstage zuſammen. Die Kor⸗ tes verſammelten ſich gegen Ende des Jänners im folgenden Jahre und ließen den neuen Monarchen, die Wahl beſtaͤtigend, noch einmal in den Straßen von Lisboa und in ſaͤmmtlichen Staͤdten des Koͤnig⸗ reiches ausrufen. Sein und der Nation unbe⸗ ſtreitbares Recht hierzu ward in einer oͤffentlichen Erklaͤrung ausfuͤhrlich entwickelt und durch den Druck bekannt gemacht.

Die Kortes zeigten darin, daß der Herzog von Braganza vermoͤge des Repraͤſentationsrechtes den Thron von Portugal beſtiegen habe; daß der ſpani⸗ ſche Koͤnig die geſetzlichen Vertreter der Nation da⸗ mals, als es um die Nachfolge im Reiche ſich ge⸗ handelt, umgangen und mit Gewalt ſich eingedrun⸗

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