Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1827)
Entstehung
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conſtitutionellen Koͤnige von Philipps I. Schlage nicht anders zu erwarten war, wenig troͤſtlichen Beſcheid. Die Servilitaͤt bemuͤhte ſich nun allent⸗ halben, die Wege des Herrn zu bereiten und die Erinnerung an fruͤher geleiſteten Widerſtand vergeſ⸗ ſen zu machen. Am Peter⸗ und Pauls⸗Tage hielt D. Felipe ſeinen feierlichen Einzug in Lisboa, und ließ bald darauf(zu Anfange des Jahres 1583), da der Infant D. Diego inzwiſchen geſtorben war, die Staͤnde des Reiches ſeinem zweiten Prinzen, D. Felipe, huldigen. Und nun, nachdem er nach Ge⸗ bͤhr oder Intereſſe Belohnungen und Strafen reichlich ausgetheilt, ließ er den Kardinal Albrecht von Heſterreich, als Generalſtatthalter des Koͤnig⸗ reiches, zuruͤck und trat ſeinen Heimzug nach Spa⸗ nien an.

Die Kolonien in Aſien, Afrika und Weſtindien folgten dem Beiſpiele des Mutterlandes, geſchreckt durch den Anblick der furchtbaren Macht, uͤber die der ſpaniſche Koͤnig verfuͤgte. Nur die Inſel Ter⸗ cera bewahrte gegen Antonio ſtandhaft die ge⸗ ſchworene Treue und die meiſten Azoren theilten dieſe Geſinnung. Die moraliſche Gewalt, welche ſolch ein beharrlicher Widerſtand in der damaligen Zeitlage auf Andere uͤben konnte, und die Furcht vor den Raͤnken Frankreichs, deſſen Koͤnigin Ka⸗ tharina von Medicis den vertriebenen Monarchen Portugals beſchutzte, beſtimmten Don Felipe II., auch die letzten Spuren des Widerſtandes zu ver⸗ nichten. Dieſer Entſchluß befeſtigte ſich, als Ka⸗ tharina, welche ſelbſt nach der portugieſiſchen Krone ſtarkes Geluͤſten trug, eine Flotte, ſcheinbar zur