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wie fruher, nebſt ſeinem Lande in das Interdikt fiel, weil Rom thaͤtig ſich auch in dieſe Sache miſchte. Nur der Erzbiſchof von Braga hielt die geſchworne Treue, und ſtand ſo lange auf der Seite des be⸗ draͤngten Koͤniges, bis auch der Handel eine fried⸗ lichere Wendung nahm. Die ſchwere Krankheit, in welche Sancho verfiel, und Gewiſſensſkrupel, welche die von den Prieſtern gewonnene Umgebung vielleicht in ſeiner Seele mit großer Geſchicklichkeit zu erregen wußte, bewirkten einen fuͤr die Kleriſei außerordentlich vortheilhaften Austrag dieſer Ange⸗ legenheiten. Vor Beſtaͤtigung deſſelben durch den Papſt, ſtarb aber Sancho. Sein Reich hatte durch die Zerwuͤrfniſſe mit der fanatiſchen Kaſte nicht weniger gelitten, als durch Peſt und Theue⸗ rung, welche mehrmals, waͤhrend der Regierung dieſes Monarchen, uͤber Portugal gekommen waren. Seine Bemuͤhungen, die großen Luͤcken wieder zu ergaͤnzen, welche der Zorn des Himmels und der Natur unter der Bevoͤlkerung des Landes verurſacht, erwarben ihm den Beinamen des„Bevoͤlkerers.“ Kriegeriſch hatte der Koͤnig ſich vor Silves in Al⸗ garbien gezeigt; es wurde dieſe Stadt den Mohren abgewonnen. Gnaͤdig, wenn auch nicht dem Kle⸗ rus im Allgemeinen, war er zum wenigſten den geiſtlichen Ritterorden, und ihre Zahl mehrte ſich durch ihn mit einigen neuen.
Zu großem Nachtheile der Krone hatte Dom Sancho in ſeinem Letztwillen die uͤbrigen Söhne und die Prieſterſchaft, in oberwaͤhnter Anwand⸗ lung von Reue, mit uͤbermaͤßiger Freigebigkeit be⸗ dacht: darum verweigerte der älteſte Sohn und
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