Teil eines Werkes 
1. Theil (1820)
Entstehung
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242 nen Kummer mildern. Die Freude wohnt oft ſo nahe bei dem Schmerze.

Als ſich die Thuͤr des Speiſezimmers aufthat, und Huſchka mit Adolph an der Hand hereintrat, waren Aller Blicke auf den Fremden gerichtet. Nur des erſten Anſchauens des Barons von Wettſtein

bedurfte es, und ſogleich erkannte er ſei⸗

nen Adolph. Aufs heftigſte war er er⸗ ſchuͤttert. Seine Knie zitterten, ſeine Zunge klebte am Gaum.Sohn, Sohn! rief er aus,wie finde ich Dich hier! Willſt Du mich anklagen, oder haſt Du mir verziehen und ſucht mich Deine Liebe? Ich fuͤhle mich hochſt ungluͤcklich und hochſt glucklich zugleich!

Adolph hoͤrte die Stimme ſeines Va⸗ ters, er ſah ihn mit ſeinen Augen, ſein Herz uͤberſtroͤmte vor Wonne, jede Spur