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mel unſerm Friedrich eine ſolche Gattin gab. Genießt und gebraucht das in Liebe und Friede, wofuͤr ihr dankt, dann habt ihr uns uͤberfluſſig bezahlt.“ In dem Zimmer der jungen Gräfin hingen die Ge⸗ maͤlde der Eltern ihres Gatten. Friedrich ſagte zu Eliſabeth:„Deine Eltern muͤſ⸗ ſen ſich auch ſo malen laſſen und dieſe Bilder ſind dann der Schmuck meiner Stube. Gewiß iſt uns die Erinnerung an die Wohlthäter unſers Lebens immer wilkommen, die uns durch Betrachtung der Gemälde ihrer theuern Perſonen ver⸗ gegenwärtigt wird.“
Von allen Gaͤſten, die geladen waren, hoffte der Graf Friedrich auf keinen ſehn⸗ ſuchtsvoller, als auf ſeinen Freund Bern⸗ hard von Danzenau. Er war der Erſte, dem er ſeine Verlobung mit der Gräfir von Raimund meldete. Ihn bat er auch


