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Eliſabeths Vetlobung und Hochzeit, ihr gluͤckliches Leben im Eheſtande heiterte die Nacht des Kummers in dem gräflichen Schloſſe wieder auf. Der erſte Brief, den Graf Walther von ſeinem Schwiegerſohn erhielt, war eine Lobrede auf Eliſabeth. — Nach Verlauf von etlichen Wochen ſagte der alte Graf von Ilgenſtein:„Lie⸗ ber Sohn, nun ziehe mit Deiner jungen Frau nach Soſtenberg⸗ Das Gut uber⸗ gebe ich Dir zur eigenen Bewirthſchaftung. Du zahiſt mir die Hälfte der Pacht, die
es in wohlfeilen Zeiten trug. Es iſt Dein
nach meinem Tode, alſo richte Dir alles nach Deinem Gefallen ein. Morgen feiern
wir dort Dein Anzugsfeſt. Unſere Freunde
und Nachbaren find dazu geladen. Es
ſol eure Nachhochzeit ſeyn⸗ Hedwig be⸗
hielt ich gern hier, aber die trennt ſich won ihrer Schweſter nicht und Catharina
will von Hedwig nicht laſſen. Die Mäd⸗


