Teil eines Werkes 
1. Theil (1820)
Entstehung
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Eliſabeths Vetlobung und Hochzeit, ihr gluͤckliches Leben im Eheſtande heiterte die Nacht des Kummers in dem gräflichen Schloſſe wieder auf. Der erſte Brief, den Graf Walther von ſeinem Schwiegerſohn erhielt, war eine Lobrede auf Eliſabeth. — Nach Verlauf von etlichen Wochen ſagte der alte Graf von Ilgenſtein:„Lie⸗ ber Sohn, nun ziehe mit Deiner jungen Frau nach Soſtenberg⸗ Das Gut uber⸗ gebe ich Dir zur eigenen Bewirthſchaftung. Du zahiſt mir die Hälfte der Pacht, die

es in wohlfeilen Zeiten trug. Es iſt Dein

nach meinem Tode, alſo richte Dir alles nach Deinem Gefallen ein. Morgen feiern

wir dort Dein Anzugsfeſt. Unſere Freunde

und Nachbaren find dazu geladen. Es

ſol eure Nachhochzeit ſeyn⸗ Hedwig be⸗

hielt ich gern hier, aber die trennt ſich won ihrer Schweſter nicht und Catharina

will von Hedwig nicht laſſen. Die Mäd⸗