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zerſchneiden. Den Entſchluß Deines Va⸗ ters, ob er Dich mir noch zur Gattin giebt, mag ich nicht auf die Probe ſtellen; die Ungewißheit, in der ich in dieſer Hin⸗ ſicht lebe, hat einigen Troſt füͤr mich. Da ich Dich aͤußerlich nicht gluͤcktich ma⸗ chen kann, ein Duͤrftiger bin, und, wenn Du ein Engel waͤrſt, von Deinem Ver⸗ mögen nicht zehren will; ſo betrachte un⸗ ſere Verbindung als eine aufgehobene. Auch von meinem Onkel darf ich nichts erwarten, er zuͤrnt auf uns. Vierzigtau⸗ ſend Thaler, fuͤr die er ſich, auf meines Vaters Erſuchen, verburgt hat, muß er bezahlen. Wos ich empfinde, daß ich mich von Dir trennen muß, weiß Gott allein! Das Höchſte opfere ich Deinem Gluͤcke auf. Vergiß mich, Deine Ruhe fordert das. Edle, herrliche Seeie, Du bleibſt mir bis zum letzten Lebensaugenblicke ge⸗ genwärtig und Dir ſchwore ich's, daß nie


