Teil eines Werkes 
1. Theil (1820)
Entstehung
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den man für ſo otbentlich, ſo redlich hielt, den man als den edelſten Vater ehrte, der ſo wohlthätig war, verließ ſeine Fami⸗ lie in bitterer Armuth? Mit dem An⸗ kauf von Gemaͤlden hatte er viel verſchwen⸗ det, aber auch ſeine Haushaltung, die koſt⸗ pare Unterhaltung ſeiner Kinder, uͤberſtieg ſein Vermögen. Unbegreiflich war's Allen, daß er ſeine Ausgaben nicht beſchränkte, da er doch ſeinen Ruin vor Augen ſah. Adolph war außer ſich; ihn hatte der Vater ſchrecklich getäuſcht. Nach vier Wochen, waͤhrend er Agnes öfter ſah und weinte, erhielt ſie von ihm folgendes Schteiben:„Agnes, in Reichthum und Ueberfluß geboren und erzogen, kann ich in einer Gegend, wo ich gekannt bin, mei⸗ ne Armuth, ſo unverſchuldet ſie auch iſt, nicht länger ertragen. Ich ſehe jetzt Mie⸗ nen und hoͤre Worte, die mir das Herz