Teil eines Werkes 
1. Theil (1820)
Entstehung
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Oft war Adolph acht Tage in Nordberz und galt da fuͤr einen Sohn des Hauſes. Bisweilen brachte ihn der Vater, ließ ihn dort und holte ihn wieder ab. Das Schweigen in einer ſo wichtigen Familien⸗ angelegenheit blieb dem Graf hoͤchſt raͤth⸗ ſelhaft. Er nahm ſich's endlich vor, dar⸗ uͤber mit dem Baron zu ſprechen; aber ſeine Gattin und Agnes wünſchten es nicht.

An einem Sonntage kam ein Eil⸗

bote von Kronhauſen mit einem Briefe von Adolph an den Graf an, welcher die wenigen Zeilen enthielt:„Unſer Unglück und unſer Schmerz hat keine Grenzen!

Vor zwei Tagen reiſete der Vater nach

der Hauptſtadt und ſagte: dringende Ge⸗ ſchäfte erforderten daſelbſt ſeine Gegen⸗ wart. Er wies mich freundlich zuruͤck, als ich mich ihm zum Begleiter anbot.