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mehrere Tage daſelbſt. Sonderbar war's aber dem Grafen, daß der Baron der Liebe ſeines Sohnes gegen Agnes nie mit einer Sylbe erwaͤhnte. Er ſelbſt wollte der Erſte nicht ſeyn, der davon zu reden anfing. Uebrigens machte Wettſtein einſt ſeinem Sohne folgende Eroͤffnung:„Ich weiß es, daß Du Angnes liebſt, aber vor Verlauf eines Jahres erlauben es meine Verhältniſſe nicht, daß die Hochzeit gefeiert werden kann. Bis dahin beruhige Dich.“ Dieſen Beſcheid des Vaters theilte Adolph den Nordbergern mit.
Wie im elterlichen Hauſe, ſo guͤtig und vertraulich ging man mit Agnes in Kronhauſen um. Adolphs Eltern nann⸗ ten ſie ſogar Du. Der Umgang der El⸗ tern beider Geliebten wurde herzlicher, als zuvor, aber uͤber die Verheirathung der Kinder ließ man nie ein Wort fallen.


