Teil eines Werkes 
1. Theil (1820)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ihr das Freude macht, ſo läßt man's ihr

33.

ihr derſelben nicht ſo entfernt wohntet. Auf den Haͤnden wird ſie getragen. Zärt⸗ lichere Eltern giebt's nicht. Friedrich kann keine Stunde ohne ſie leben. Wenn er nach Soſtenberg muß, nimmt er ſie immer in dem kleinen Wagen mit ſich. Sie iſt bisweilen noch traurig, heitert ſich aber bald wieder auf. Es iſt, als ob hier Alles ſich zu ihrer Freude vereinigt hätte. Wen ich guͤtiger gegen ſie nennen ſoll,

den Graf oder die Gräfin, ich weiß es 4

nicht, ſie beeifern ſich Beide um ihre Liebe. Aber wie iſt auch Eliſabeth! Tugenden entdecke ich an ihr, die ich fruͤher nicht Lannte. Selbſt die Dienerſchaft ſagt: es

giebt in der Welt keine, beſſere Frau, als

unſere junge Gräfin. Sie ſieht uns ſo gutig an, ſpricht ſo freundlich mit uns, als ob ſie unſeres Standes waͤre. Man⸗ cher Arme hat ihr ſchon gedankt und weil