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Friebrich ſagte dagegen:„Stirbt mein alter Onkel, ſo erbe ich ſein Gut und komme in die Nähe von Nordberg zuruͤck.“ Von dem Augenblicke an, wo ſich die jungen Eheleute verlobten, bis zu ihrer Hochzeit, waren gerade zwei Monate ver⸗ floſſen.
Noch einige Mal blickte Eliſabeth aus dem Wagen nach Nordberg zuruͤck und weinte heiße Thränen, bis es endlich hinter einem Eichengehoͤlz verſchwand. „Wenn ich nur die gute Mutter wieder ſehe,“ ſeufzte ſie,„die iſt gar zu ſchwäch⸗ lich! Die Sehnſucht nach mir kann ſie leicht krank machen.“ Friedrich und Hed⸗ wig tröſteten ſie und ſchon am zweiten Reiſetage wurde ſie ruhiger und hatte hei⸗ tere Augenblicke. Am Abend des ſieben⸗ ten Tages, als die Sonne ſich hinter gol⸗ denem Abendgewölk verlor, rief Friedrich


