Teil eines Werkes 
1. Band (1874)
Entstehung
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ihren Spott gelaſſen hingenommen hatte, und er mußte zu ſeiner Demüthigung erkennen, daß er ihn nur er⸗ tragen hatte, weil ſie der Liebling des Onkels ſei. Sie habe ſomit Recht, wenn ſie behauptete, daß er ein Feig⸗ ling ſei, und er vermochte ſich auf Nichts zur Entſchul⸗ digung für ſeinen Langmuth zu beſinnen. Gegen Tante Jvhanna habe er nicht anders handeln können, als er eben gehandelt. Er habe zwei Geheimniſſe zu wahren und aus Furcht, daß das eine oder andere derſelben offenkundig werden könne, habe er als ein nievriger Schmeichler, als ein feiger Augendiener erſcheinen müſſen. Doch jetzt ſei dies nicht mehr zum Aushalten, er müſſe den entſcheidenden Schritt thun, er müſſe Ekholm verlaſſen, ſelbſt wenn dieſer Schritt alle ſeine Hoffnungen für die Zukunft vernichten würde. Sobald der Gerichts⸗ direktor wieder zu ſprechen ſei, wolle er ihn aufſuchen. Beim Frühſtück am darauf folgenden Morgen wa⸗ ren faſt Alle mehr oder weniger ſchlechter Laune. Lisbeth hatte am Abend Conſtantin mehrere Male als Tänzer ausgeſchlagen, was dieſen noch ärgerte; 3 Tante Johanna war deshalb verſtimmt, weit Thure ſie nicht zu einer einzigen Frangaiſe engagirt hatte, ſondern ihr nach dem Geſpräch in dem Kabinet ausgewichen war. Sie warf ſpöttiſche Bemerkungen nach rechts und links, und da Lisbeths Nerven in gereiztem Zuſtande