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nicht über ihre witzigen Bemerkungen, wie geſpannt lauſchte er, wenn ſie über den Hochmuth und die Eitel— keit Lisbeth's oder über Anna's Leichtfinn und Trägheit ſich ergoß. Johanna glaubte in Thure's Augen zu leſen, daß ſeine Sympathie für die beiden Mädchen keine größere ſei, als ihre eigene.
Kurz nach Elias Abreiſe wurden die beiden Mäd⸗ chen eingeladen, eine Verwandte zu beſuchen, die zehn Meilen von Ekholm entfernt wohnte. Dort ſollten ſie den Sommer über, und zwar bis zu Weihnachten, ver— bleiben. Johanna bekam ſomit als Erſatz für ihre aus⸗ geſtandenen Leiden endlich einige Monate Linderung und Befreiung. Wie gern hätte ſie geſehen, daß die Mädchen jahrelang weggeblieben wären, allein Bruder Magnus war anderen Sinnes, und er hatte angeordnet, daß ſie zu Weihnachten wieder zurück ſein ſollten.
An dem Tage, an welchem die Mädchen abreiſten, war Johanna dermaßen erfreut, daß ſie zu Mittag Alles,
was die Küche Ausgezeichnetes hatte, und was ſie auf⸗
zutreiben vermochte und vorzuſetzen wagte, ohne daß Bruder Magnus irgendwie Bemerkungen machte, auf⸗ tiſchen ließ. Sie war ſo fröhlich geſtimmt, daß man nicht umhin konnte, zu bemerken, daß„die Alte“ ſeit Langem nicht ſo liebenswürdig geweſen ſei.
Schwartz, Anna's Geheimniß. I.


