Teil eines Werkes 
1. Band (1874)
Entstehung
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ihren ſchwarzen Locken. Sie war ein wenig corpulent, das iſt wahr, aber nicht mehr, als daß es ihr gut ſtand. Daß

ſie ſich bereits im Schwabenalter befand war etwas, woran

ſie ſich ſelber nur erinnerte, wenn die Volkszählungs⸗

liſten ausgefüllt werden ſollten, und Bruder Magnus

fragte:

Liebes Schweſterchen, Du biſt ja im Jahre geboren? Worauf Johanna mit einem leiſenJa antwortete und purpurroth wurde.

An einem ſolchen Tage war ſie ſtets bei ſchlechter Laune Sonſt gedachte ſie immer der Worte des ſchwe⸗ diſchen Dichtersdaß die Freude und Fröhlichkeit uns lung macht und war deshalb faſt immer fröhlich.

Daß ſie ſich fortwährend bemühte. Eroberungen zu machen, war zwar eine Schwäche, die jedoch im vier⸗ undvierzigſten Jahre einigermaßen unſchädlich wurde. Sie beſchränkte ſich in der Regel auf dasWollen, ohne das entſprechendeKönnen.

Nachdem Johanna das ſechsunddreißigſte Jahr er⸗ reicht hatte, war kein einziger junger Mann mehr kopf⸗ über von Ekholm abgereiſt, ſondern der Gerichtsdirector ließ ſie in aller Gemüthlichkeit die gütliche Fürſorge, das Lächeln und die Blicke Johanna's genießen. Die Tem⸗

peratur im Umkreiſe des wohlwollenden Fräuleins wurde. niemals in dem Grade heiß, daß Bruder Magnus