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zur Frühſtückszeit eintreffe“, antwortete Elias und warf ſich dem Onkel an die Bruſt.
„Das war recht mein Junge, freut mich“, ver⸗ ſicherte Wikſtrand,„aber, zum Donnerwetter! drücke mir das Herz nicht aus dem Leibe, Du Schlingel“, fügte er hinzu, indem er ſich von der Umarmung frei machte. „Um aufrichtig zu ſein, muß ich Dir ſagen, daß ich Dich heute gar nicht erwartete, und daß ich deshalb auch keinen Wagen zur Stadt geſchickt habe, um Dich abzu⸗ holen.“ „Du haſt mich nicht erwartet, Onkel?— Iſt es denn meine Gewohnheit, die Zeit zu verſäumen?“ rief Elias.„Du hatteſt mir ja Urlaub bis zum zwanzigſten September gegeben, damit ich am zweiundzwanzigſten bereit ſein könne, an der Gerichtsſitzung Theil zu nehmen.“
„Freilich, freilich, aber wenn man auf der Reiſe iſt und ſich gut amüſirt, ganz außerordentlich gut amüſirt, kann es ja geſchehen, daß man nicht gerade am beſtimm⸗ ten Tage zurückkehrt, namentlich wenn man ſich auf den alten Onkel verläßt, und weiß, daß er hier und da einmal durch die Finger ſieht.“
„Man hat kein Recht, ſich darauf zu verlaſſen, wenn es gilt, ſein Wort zu halten“, erklärte Elias, und der Gerichtsdirector fand dies durchaus richtig.


