Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
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ſtand, daß Anna ſich bemühte und in der That dahin

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ter kam, weshalb ich jener 2000 Thaler benöthigt war. Ich hatte geſagt, daß ich ſie brauchte, um eine alte Angelegenheit abzuwickeln, und darin hatte ich nur die Wahrheit geſprochen. Aber ich hatte nicht angegeben, welcher Art dieſe Angelegenheit war, und das will ich jetzt ſagen.

Euer Vater war durch irgend eine augenblickliche Noth dahin gerathen, eine falſche Bürgſchaftsverſchreibung für ſich auszuſtellen. Dies Document war in die Hände eines Menſchen gerathen, der es verſtand, mit demſelben zu wuchern. Als Dein Vater ſtarb, es iſt jetzt 9 Jahre her, forderte der Inhaber die Summe von dem Bürgen, welcher aber die Unterſchrift ſeines Namens verleugnete und für falſch erklärte, und nur durch große Opfer gelang es mir, ihn dahin zu brin⸗ gen, dieſe Geſchichte nicht zu veröffentlichen. Ich wollte verhüten, daß Eure arme Mutter, die damals noch lebte, von der Schande mit getroffen werden ſollte, daß ihr Mann ein Fälſcher geweſen ſei. Es gelang mir jedoch nicht, den elenden Beſitzer ſo weit zu bringen, daß er mir das Document auslieferte, obwol ich zu wieder holten Malen ihm Zahlung des Betrages anbot. Der Schurke ſtarb, und das Document fiel in die Hände ſeines Sohnes. Vor ſeinem Tode hatte er jedoch einen