Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
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nSind die Juwelen beim Amtshauptmänn ge⸗ Die Frage wurde bejaht und man begann zu

frühſtücken Glins und Anna beſchäftigten ſich aus⸗

ſchließlich miteinander; ſie nahmen wenig Theil an dem

gllgemeinen Geſpräch, welches der Gerichtsdirektor und die gndern Herren lebhaft unterhielten.

un Die ärgerliche Miene, die Lisbeth anfangs gezeigt hatte, verſchwand allmälig und machte einem niederge⸗ ſchlagenen Ausdruck Platz, welcher ſich wiederum mehr und mehr ſteigerte. Als die Mahlzeit zu Ende war, nahm der Gerichtsdirektor das Juwelenkäſtchen an ſich, öffnete es und ließ Tante Caroline den Inhalt be⸗ ſehen. Er bat ſie, ſie möchte die Juwelen Stück für Stüc herausnehmen und genau prüfen, ob Alles da

ſei, was da ſein ſollte. Dies that ſie auch mit der größten Gründlichkeit und gelangte zu dem Reſultat, väß bi alte Einfaſſung der Steine üngeſchmälert vor⸗ handen ſei. Als ſie ſehr befriebigt das Letzte Etüi ins Käſtchen zutücklegte, ſagte der Gerichtsdirektor: Dontietwettet, wie genau Du vie Sachen angeſehen haſt⸗ Abev ich bundere mich eigentlich darüber dent üller Wahrſcheinlichkeit nach werden ſie niemals in den Beſit Deiner Tochter gelangen, Anna jetzt nimm das Käſtchen wieder in Deine Verwahrung.

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