—
eal
199
einer ſo fröhlichen und freundlichen Miene, wie es ſeit der unglücklichen Juwelengeſchichte nicht der Fall ge⸗ weſen Hinter ihm folgte Anna, ſie trug das kleine Juwelenkäſtchen; ihr ganzes Aeußeres ſprach davon, daß ſie innerlich freudig erregt war, obwol jetzt ein Aus⸗ druck von Ruhe über ihr Weſen ausgegoſſen lag.
„Ich bitte zu entſchuldigen, beſte Caroline, daß wir auf uns warten laſſen, aber die verdammten Ju⸗ welen haben uns aufgehalten, Ich führe ſie jetzt hier mit mir zu aller Beſichtigung, damit Caroline zufrieden nach Hauſe fahren kann. Setze das Käſtchen hier auf den Tiſch liebes Kind; erſt wollen wir eſſen und nach⸗ her wollen wir die Schmuckſachen beſehen.“
„Sind die Juwelen gefunden?“ rief Tante Caroline und ſtürzte auf das Käſtchen zu.„Biſt Du auch über⸗ zeugt, Magnus, daß ſie nicht gegen falſche Steine ver⸗ tauſcht worden ſind?“ fügte ſie eifrig hinzu.
„Ich vermag nicht zu glauben, daß Derjenige, welcher ſie in ſeiner Verwahrung gehabt, ſich bergleichen ſollte erlaubt haben, oder, was meinſt Dr, Bruder Amtshauptmann?“ ſagte der Gerichtstireltor, liten 4 lachte.
„Nun, in Verſuchung bin ich allerdings goeſet“ antwortete der Amtshauptmann, indem er lächelich Tante Caroline anblickte, welche perundeit frägte:


