Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
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wanIch ſpotte nichtn ich ſbreche nur die volle Wahr⸗ heit aus, antwortete Elias in einem aganz andern Tone, als vbrhertIn wieſem Aügenblick, Lisbeth, begreife ich es in der⸗ That nicht, wie es mivmöglich geweſen iſt, mich von Deinem glatten Aeußern, mich von Deinem ſchönen Geſicht ſo blenden zu uſſen, daß ich mit einbilden konnte, ich liebte Dich Pch begreife nicht, wie ich nicht ſah, daß d dieſe äußere lätte ein kaltes, hartes; egoiſtiſches und eitles Herz verbarg. Lisbeth, Du haſt viele und ſchwere Sünden zu ſühnen, und ich beklage aus ganzem Herzen Thure, der im Beſitz Deiner unzuverläſfigen Libe iſt.

Elias ethob ſich; Lisbeth bedeckte ihr Geſicht mit beiden Händen.

Einen Augenblick blieb ſe ſo ſtehen; darauf warf ſie heftig den Kopf zurück, blickte Glias an und mit faſt flüſternder Stimme:

Weshalb ſagſt Du mirſolche beleidigenden Wots⸗

Deshalb, damit Du ſie doch einmal von Jemand anvers als von Deinem eigenen Gewiſſen hörſt, und damit Du vielleicht einſiehſt, wie unverantwortlich Du gehandelt haſt! j nd ene

Die Thüre ging auf, und Martha in Begleitung des Hausmädchens trat ein, um den Frühſtückstiſch zu

decken. Lisbeth entfernté ſich, und Elias kehrté ſich um 13*