Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
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das Geld haben müßte, das ſah Elias klar ein, aber welchen Grund vermochte er nicht zu erſinnen.

So lange Anna ihr Geld in die Sparkaſſe legte, hatte ſie Pehr Gran benutzt; ſie hatte in der Stille ge⸗ handelt und Pehr das Gelübde abgenommen, daß er zu Niemandem davon ſprechen dürfte. Als endlich ihre Gelder einen beſtimmten größeren Betrag evreichten, hatte ſie ſie aus der Sparbank zurückgezogen und nun den Amtshauptmann damit beauftragt, ſie anzulegen.

Hier aber verlor Elias den Faden, jede weitere Spur entging ihm. Elias hätte viel darum gegeben, wenn er dieſes Räthſel hätte löſen können. Daß die Löſung zu Anna's Gunſten ausfallen würde, davon war er feſt überzeugt.Anna iſt nicht eigennützig und geizig, meinte er,ſie handelt nicht aus egviſtiſcher Berechnung, ſondern irgend ein tiefer Beweggrund muß ihre Handlungen leiten.

Eine Regung Elias' machte, daß Anna plötzlich aufſprang, ihren Kopf ſchüttelte, mit der Hand über die Stirn ſtrich und erſchrocken fragte:

Wie viel Uhr mag es wol ſein?

Fünf Uhr, antwortete Elias.

Schon ſo ſpät! Wir können alſo erſt um halb ſechs zu Hauſe anlangen. Ich wollte gern äuf Ekholm

ſein, ehe der Onkel erwachte. Schwartz Anna's Geheimniß II.. 2