Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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dem Grunde entgegengearbeitet, daß wirnicht reif wären für die bürgerliche Freiheit. Wir müſſen alſo durch Intelligenz und Civiliſa⸗ tion beweiſen, daß wir einen gerechten Anſpruch auf die Vortheile haben, welche man uns verſagt. Geben wir durch aus der Wirklichkeit geholte Bei⸗ ſpiele den Leweis, daß wir der höchſten geiſtigen Entwickelung ahig und folglich völlig berechtigt ſind, auf gleichen Fuß mit anderen Menſchen geſtellt zu werden, ſo werden die Vorurtheile gegen uns nach und nach verſchwinden uud die Chriſten einſehen, wie ungerecht die Unterdrückung des israelitiſchen Volks war und iſt.

Dergleichen Beweiſe liefern ja ſchon Frank⸗ reich und Holland, ſiel Abraham ein, und doch haben ſie nicht vermocht auf andere Länder einzu⸗ wirken.

Weil ſagte Elias mit einer gewiſſen Bit⸗ terkeit wir den Fanatismus gegen uns haben. Dieſer wird nicht die Stimme der Vernunft aner⸗ kennen, ſondern man wird dieſelbe zum Schweigen bringen und vorgeben, daß wir, wenn wir frei würden, einen demoraliſirenden Einfluß auf die Na⸗ tionen ausüben müßten.

Aber dieſe Behauptung ſcheitert ganz und gar an dem hiſtoriſchen Factum, daß eine liberale Behandlung der Juden nie etwas anders, als glück⸗ liche Reſultate geliefert, und daß nie ein Volk Grund gehabt, ſie zu bereuen. Das Rechtſchaffene darin hat einen unberechenbaren Nutzen für diejenigen Länder mit ſich gebracht, welche aufgeklärt waren, jene ein⸗ treten zu laſſen. Wenn nun Individuen in den für