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ſich ſein Blick auf und er reichte Aurenius die Hand, indem er ſagte:
— Ich habe lange auf den Lieutenant gewartet.
Nachts wachte Valentin ganz allein bei ihm. Der Kranke hatte es ſo gewünſcht.
Ueber Melcers Bett gebeugt hörte er nun das an, was er ihm anzuvertrauen hatte. Es war ein Bericht darüber, wie er den Schaden am Kopf er⸗ halten und über die Ereigniſſe, welche damit ver⸗ knüpft waren.
Um vier Uhr herum wünſchte Melcer den Vater zu ſehen.
Als Frigga ſechs Uhr Morgens ſich bereit machte, zum Bruder zu gehen, begegnete ſie dem Grafen, welcher von ihm herauskam.
Der alte Edelmann war ſehr bleich. Als er die Tochter ſah, ſagte er:
— Mein Kind, Deine Anweſenheit bei Melcer iſt überflüſſig; er ſchläft.— Der Graf ergriff ihre Hand, drückte ſie feſt und ſagte!
— Gehe hinein zu Deiner Mutter, jetzt wird ſie Deiner bedürfen.
— Papa, wie ſteht es?— rief Friggg aus.
Es iſt vorbei, antwortete der Graf.
Acht Tage darauf wurde Melcer Harthon beerdigt.
Ende Juni unternahm die gräfliche Familie eine Reiſe nach dem ſüdlichen Frankreich und Italien.
Die Bruſt der Gräfin war durch die Trauer ſo angegriffen worden, daß die Aerzte ihr den Aufent⸗ halt in einem milderen Klima vorgeſchrieben hatten.


